Nur ein paar Wiesen, ein kleiner Hügel und eine Bahnstrecke trennen Lontzen von dem Örtchen Rabotrath, wo der für die Region typische Abbau von Galmei-Erzen seine Spuren ganz besonders hinterlassen hat. Ab dem 15. Jahrhundert wurde hier ein Tagebau betrieben, später die Erze auch aus ca. 60 Schächten gefördert. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts endete der Abbau und auf dem ehemaligen Bergwerksgelände und es entstand im Laufe der Jahre eine einzigartige Flora. Metallophyten, die nur auf schwermetallhaltigen Böden wachsen können, gedeihen hier und in der Blütezeit im Mai und Juni ganz besonders die Galmeiveilchen und Galmeinelken.
Nördlich von Lontzen haben wir anschließend hoffentlich das Glück, Orchideen zu finden. Uschi wird uns einiges zur Botanik sagen – Susanne sorgt für den Weg.