DAV Aachen feiert 125 Jahre

vor 15 Tagen geschrieben

Am vergangenen Wochenende feierte die DAV Sektion Aachen mit einem großen Festakt im Ballsaal des Aachener Kurhaus das 125. Jubiläum. Aus dem einstigen reinen Bergsteigerverein ist über die Jahre ein Sport- und Umweltverein geworden, der regelmäßig mit der Zeit geht. Das betonten auch die zahlreichen Redner an diesem Abend.

Björn Jansen, Vorsitzender des Stadtsportbundes, zu dem auch der DAV gehört, betonte, wie sehr er sich über den Erfolg der Aachener Sektion freue. Der DAV Aachen ist mit 5800 Mitgliedern Aachens größter Sportverein und hat damit selbst die Alemannia Aachen mit 5600 Mitgliedern überholt. Das Erfolgsrezept der Sektion ist eine stetige Modernisierung, die in den vergangenen Jahren nicht nur für einen Mitgliederzuwachs sorgte, sondern auch eine stärkere Einbindung samt Engagement im lokalen Geschehen brachte. Für Vorsitzenden Norbert Balser ist dies einer der wichtigsten Merkmale des DAV, wie er in seiner Ansprache betonte. Er ist seit mehr als sieben Jahren Vorsitzender und engagiert sich seit über 20 Jahren ehrenamtlich in der Vereinsführung und Ausbildung. Zu den Highlights des Abends gehörte die Premiere eines Filmprojekts, das in beeindruckenden Bildern die Säulen des Eigenverständnisses des DAV Aachen darstellte: Leidenschaft, Sport, Verlässlichkeit in Gemeinschaft und Schutz der Natur.

Zu den Gratulanten gehörten neben dem Bürgermeister aus Ried im Oberinntal, wo der DAV Aachen die Anton-Renk-Hütte betreibt und den Aachener Höhenweg pflegt, auch eine große Delegation der Bergrettung sowie Burgi Beste (Vize-Präsidentin DAV Deutschland) und Sebastian Balaresque (Vorsitzender DAV Landesverband), die für die Feier extra nach Aachen kamen.

In Zukunft liegt ein besonderer Fokus auf der Digitalisierung sowie den Sparten Pedelec und Mountainbiking. Besonders wichtig wird auch der nachhaltige Bergsport. Der Grundstein wurde bereits mit der Initiative „Respektvoll miteinander im Öcher Bösch“ gelegt, der die Menschen in den Aachener Wäldern für ein respektvolles Miteinander sensibilisieren soll.

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