Hüttenfest auf der Anton-Renk-Hütte

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vor 8 Monaten geschrieben

Am Samstagabend, dem 27. Juli 2019, haben wir uns in geselliger Runde zusammengesetzt. Hüttenwart Peter Zöhrer nebst Frau Irmgard Ronacher sowie einige von der Bergwacht hatten sich daruntergemischt. Die Nacht haben sie aber in ihrer eigenen Hütte verbracht, die sich etwas oberhalb der Anton-Renk- Hütte befindet. Zahlreiche unvergessliche Erlebnisse aus der Vergangenheit und vorfreudige Erwartungen für die anstehende Jubiläumsfeier wurden bei deftiger Tiroler Bergsuppe inklusive dazu passender Getränke bis spät in die Nacht ausgetauscht. Der Sonntag begann kalt, neblig und windig, aber glücklicherweise ohne Regen. Immer wieder verhinderten dichte Wolkenfelder den Blick ins Tal. Ab 11:00 Uhr konnten wir dann doch Scharen von Besuchern, die sowohl aus Richtung der Bichli Alm als auch aus Richtung der Fendler Alm kamen, zwischen den Wolkenfeldern erkennen. Elmar Handle, der Bürgermeister von Ried, war auch darunter.

Um 12:00 eröffnete Norbert Balser, der 1. Vorsitzende der Sektion Aachen, das Fest mit einer kurzen Ansprache. Er hieß die Gäste herzlich willkommen und betonte das gute Verhältnis zwischen der Sektion Aachen und den Bergfreunden aus Ried, welches sich über Jahre hinweg sehr positiv entwickelt hat. Bei der anschließenden Bergmesse war die niedrige Temperatur gut zu spüren. Zwar ist eine solche Lufttemperatur zum Wandern sehr gut, aber zum Verharren während der Messe doch Messe eine besondere Herausforderung.

Die Messe zelebrierte Pfarrer Ulrich Lüke aus Münster, der über viele Jahre in der Pfarre Aachen-Schleckheim tätig war. Seine Wortwahl passte sehr gut zur Situation und zur umgebenden Landschaft.

Während der Bergmesse wurden nicht nur die üblichen Kirchenlieder gesungen. Etwas Besonderes war die Begleitung der Messe mit Gitarre und typischem Tiroler Gesang durch zwei Bergfreundinnen aus Ried. Insgesamt hatten gut 70 Personen den Weg zur Messe gefunden, darunter ca. 30 Personen von der Sektion Aachen und knapp 40 aus dem Inntal. Im Anschluss haben wir die Enge der Hütte dem Wetter draußen vorgezogen. Zumal Petrus auch dann die Schleusen des Himmels öffnete. Leider hielt der Regen bis zum Abend an. Dafür wurde es in der Hütte umso gemütlicher. Es ist kaum zu glauben wie viele Menschen in solch eine kleine Hütte passen! Es begann eine rege Unterhaltung in geselligem Kreis. Für das leibliche Wohl war dank Irmgard und Peter gut gesorgt. Ab dem späten Nachmittag zogen die ersten Gäste heimwärts. Der Sonntagabend war wesentlich kürzer als der Abend zuvor, denn für Montag war die zehnstündige Tour über den Aachener Höhenweg hin zum Gepatschhaus der Frankfurter Sektion im Kaunertal geplant. So ging es am Montag morgens gegen 7:00 Uhr los Richtung Riefenkarscharte. Zunächst war es diesig, aber im Laufe der zehnstündigen Wanderung wurde das Wetter zunehmend sonniger.

Inklusive einer nur einstündigen Pause war das Gepatschhaus gegen 18:00 Uhr erreicht, gerade rechtzeitig zum Abendessen. Nach so einer langen Tour fiel auch dieser Abend recht kurz aus. Ab Dienstag ging dann jeder seiner eigenen Wege. Einige Unermüdliche aus der Gruppe suchten sich für diesen Tag tatsächlich schon ein neues Wanderziel. Mein Fazit: Eine gelungene Feier mit einem sportlichen Abschluss!

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